Sehenswürdigkeiten

Adlerbogen

 

Der majestätische Adlerbogen erhebt sich als imposanter Triumphbogen auf dem Gipfel des Moltkefelsens, der stolze 545 Meter über dem Meeresspiegel thront und die Ostflanke des Donnersbergs schmückt. Entlang eines malerischen Waldwegs, der sich südwestlich von Dannenfels windet, spannt sich der prachtvolle Bogen etwa 30 Meter über dem Talgrund zwischen zwei markanten Felszacken des Moltkefelsens, und erstreckt sich stolze 12,50 Meter in die Höhe. Als ein eindrucksvolles Symbol der kunstgeschichtlichen Entwicklung im Deutschen Kaiserreich und der frühen touristischen Entdeckung des Donnersbergs gilt der Adlerbogen als bedeutendes Denkmal.

 

TOP EMPFEHLUNG!

Der graue Turm

Am Fuße des Grauen Turms in Kirchheimbolanden eröffnet sich ein reichhaltiges Panorama historischer Erkundung. Deutlich erkennbar ist das meisterhafte Erbe unserer Vorfahren, die mit emsiger Hingabe die Stadtmauer mit einem imposanten Wehrgang versahen: Majestätische, drei Meter breite Steinbögen zeugen von ihrer unermüdlichen Schwerstarbeit.

An dieser Stelle bietet sich die einzigartige Gelegenheit, die Mauer zu erklimmen und den liebevoll restaurierten Wehrgang zu betreten, der sich bis zum Vorstadtturm erstreckt. Während einst unsere Ahnen hier oben Wache hielten, dürfen wir heute das Vergnügen eines idyllischen Aussichtspunkts genießen.

Bild: VG Kirchheimbolanden

 

Der Stadthausturm

 

Der Stadthausturm in der Altstadt von Kirchheimbolanden entstammt der mittelalterlichen Ära und erzählt eine Geschichte, die im 18. Jahrhundert eine barocke Verzierung erhielt, während er gleichzeitig zu einem Gefängnis umgebaut wurde, dessen Mauern die Flucht erschwerten. Über drei Jahrzehnte hinweg diente er in dieser Kapazität und hielt seine Insassen fest umschlossen.

Der Schlossgarten

Eingebettet in das malerische Stadtbild der Kleinen Residenz Kirchheimbolanden, erhebt sich als unvergleichliche Perle im Donnersbergkreis, dank seiner historischen, dendrologischen und architektonischen Pracht. Ein Juwel, das die Geschichte der Region in sich trägt.

Sein reicher Bestand an seltenen, teils exotischen Gehölzen katapultiert ihn in den elitären Kreis der prächtigsten Landschaftsgärten Südwestdeutschlands. Der Schlossgarten ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch eine Bühne für historische Dramen, die Gäste aus Nah und Fern anziehen.

Als Ort der Gartenkunst und architektonischen Meisterwerke ist der Garten ein lebendiges Ökosystem, das durch behutsame Pflege und stetige Beobachtung erhalten bleibt. Das harmonische Zusammenspiel von Erde, Stein, Wasser und Luft macht ihn nicht nur zu einem Ort der Schönheit, sondern auch zu einem lebendigen Habitat für eine vielfältige Flora und Fauna.

Die Anwesenheit seltener und exotischer Bäume verleiht dem Garten eine Aura überregionaler Faszination und zieht Besucher aus allen Ecken herbei.

Der Ursprung des Schlossgartens reicht zurück bis ins Jahr 1602, als das Areal als "Pfaugarten" im Umfeld der Schlossanlage der Nassauer Grafen erstmals Erwähnung fand, und seitdem unermüdlich die Schönheit und Geschichte von Kirchheimbolanden prägt.

Bild: Visit Kirchheimboladen

Das Zellertal

 

Das Zellertal in der nordöstlichen Pfalz ist ein wahres Juwel, das Genuss, Kultur und Natur vereint. Am besten erkundet man diese zauberhafte Region zu Fuß oder mit dem Fahrrad, insbesondere auf dem 25 Kilometer langen Zellertal-Radweg, der von den Ufern des Rheins in Worms bis zum imposanten Donnersberg führt. Entlang des sanften Verlaufs der Pfrimm bietet sich ein malerischer Anblick der weitläufigen Weinberge. Auf der Höhentour begegnet man bedeutsamen Orten wie dem Ehrenmal zwischen Mölsheim und Zell, das auf einer fünf Meter hohen Felsformation thront und den Zusammenhalt der sechs Gemeinden Einselthum, Harxheim, Niefernheim, Zell, Mölsheim und Wachenheim symbolisiert. Die imposante Säulenhalle, mit sechs Säulen für jede Gemeinde des Zellertals, erhebt sich stolze 15 Meter und verkörpert die Einigkeit und Verbundenheit dieser Region.

Pfrimmtalviadukt

 

Der Pfrimmtalviadukt, in der Volksmund auch liebevoll als Marnheimer Brücke bekannt, zählt zu den historischen Eisenbahnbrücken nahe Marnheim im malerischen Donnersbergkreis von Rheinland-Pfalz. Errichtet wurde dieses beeindruckende Bauwerk zwischen 1872 und 1874 als eine Kombination aus Steinbogen- und Fachwerktechnik. Mit einer Länge von 260 Metern und einer Höhe von 30 Metern spannte die Brücke majestätisch über das Tal der Pfrimm und verband die Donnersbergbahn vom Hungerberg mit der Zellertalbahn. Heute steht ein erhaltener Rest dieses technischen Meisterwerks unter Denkmalschutz und gilt als das prächtige 'Tor zum Zellertal'.